
Wenn die einfache Ansicht oder wenn die Taste „Perform“ im Bereich „Perform/Arp/Effects“ in anderen Ansichten aktiv ist, wird die Unterseite mit Performance-Steuerungen angezeigt.
Alchemy-Presets enthalten acht Snapshots von Einstellungen für Performance-Steuerungen, die von 1 bis 8 nummeriert sind. Standardmäßig ist Snapshot 1 ausgewählt. Dies wird durch den Auswahlrahmen verdeutlicht.

Zusätzlich zu den erläuterten Parametern kannst du bei gedrückter Taste „ctrl“ direkt auf Snapshots im „Transform“-Pad klicken, um ein Kontextmenü mit mehreren Snapshot-Befehlen und anderen Befehlen zu öffnen. Die Aufgaben in diesem Bereich bieten Informationen zur Verwendung dieser Befehle.
„Transform“-Pad: Bewege den Auswahlrahmen an unterschiedliche Positionen, um in Echtzeit zwischen Performance-Snapshots zu morphen. Die Performance-Drehregler werden aktualisiert und die zugeordneten Parameter moduliert.
Taste des Menüs „Gear“: Öffnet ein Einblendmenü mit einer Reihe snapshot-bezogener Befehle.
Copy Snapshot: Speichert alle Einstellungen für Performance-Steuerungen des ausgewählten Snapshots in einem Puffer.
Paste Snapshot: Setzt alle Einstellungen für Performance-Steuerungen aus dem Puffer in den ausgewählten Snapshot ein.
Copy 1 to All: Kopiert alle Einstellungen für Performance-Steuerungen aus Snapshot 1 in die Snapshots 2 bis 8.
Clear: Zeichnet die aktuellen Werte der Performance-Steuerungen auf und wendet sie direkt auf Zielparameter an, wobei der aktuelle Sound beibehalten wird. Nach der Verwendung des Befehls werden alle Zuordnungen von Performance-Steuerungen und „Transform“-Pads gelöscht, alle Steuerungen auf null zurückgesetzt und die Drehregler- und Pad-Namensfelder gelöscht.
Randomize Snapshots: Erstellt zufällige Werte für Performance-Steuerungen für alle Snapshots außer dem derzeit aktiven Snapshot.
Auto Assign All: Weist automatisch alle Performance-Steuerungen geeigneten Parametern im aktuellen Preset zu. Dieser Befehl generiert auch eine zufällige Gruppe von Snapshots, die von den Einstellungen in Snapshot 1 abgeleitet werden. Dies ist die schnellste Möglichkeit, Performance-Steuerungen zu nutzen.
Auto Assign Empty: Weist automatisch alle nicht verwendeten Performance-Steuerungen geeigneten Parametern im aktuellen Preset zu. Vorhandene Zuordnungen für Performance-Steuerungen sind nicht betroffen und es werden auch keine Snapshot-Einstellungen erstellt.
Snapshot Update: Aktiviere diese Option, um Änderungen von Werten von Performance-Steuerungen unverzüglich in den nächsten „Transform“-Pad-Snapshot zu schreiben. Dies verhindert, dass der Performance-Drehregler an seine vorherige Position zurückkehrt, wenn du einen Performance-Drehregler und dann das Auswahlfeld des „Transform“-Pads geringfügig bewegst.
Tipp: Dieser Parameter ist standardmäßig aktiviert, du kannst ihn aber ganz nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren und dann das Standard-Preset im Plug-In-Header sichern, um dieses Verhalten in neuen Presets abrufen zu können.
Einblendmenü „Octave“: Definiert einen Oktavbereich, der verwendet wird, um zwischen „Transform“-Pad-Positionen umzuschalten, wenn du Noten innerhalb des angegebenen Bereichs spielst.
Feld „Rate“: Bewege den Zeiger bei gedrückter Maustaste vertikal oder verwende die Pfeile, um das Tempo der Bewegung (Interpolation) zwischen Snapshots festzulegen, wenn du von einem MIDI-Keyboard umschaltest.
Einblendmenü „ModWheel“: Weist dein Keyboard-Modulationsrad einer Performance-Steuerung zu. Dies kann jeder Drehregler, die X- oder Y-Achse von Pads oder die Hüllkurven-Steuerungen sein. Mit „None“ wird die Modulationsrad-Steuerung der Performance-Steuerungen deaktiviert. Die Einstellung „None“ wird von Preset zu Preset beibehalten. Weitere Informationen findest du unterAlchemy-Performance-Drehregler – Übersicht, Alchemy-XY-Pad und Alchemy-Performance-Hüllkurvensteuerungen – Übersicht.
Jedes Modulationsradziel bietet eine umgekehrte Option. Dies ist nützlich, wenn ein federbelastetes Modulationsrad verwendet wird, weil es verhindert, dass die Ziel-Performance-Steuerung geschlossen wird, wenn das Modulationsrad losgelassen wird.
Feld „Snap Vol“: Lege die Intensität der Änderung von einem Snapshot zum nächsten fest. Im Wesentlichen wird damit der anfängliche Pegel zwischen Snapshots festgelegt.
Alle Snapshots sollten ungefähr dieselbe Lautstärke mit einem maximalen Pegel um -5 dB haben. Du solltest auch die relativen Lautstärkepegel zwischen Snapshots berücksichtigen. Zum Beispiel könnten ein leises Pad und eine verzerrte Leadgitarre beide ihren Peak bei -5 dB haben, aber die Leadgitarre kann lauter wirken. Verringere in diesem Szenario die Lautstärke der Leadgitarre, anstatt den Pad-Pegel zu erhöhen, sodass der relative Lautstärkepegel zwischen Pad- und Leadgitarren-Sound ähnlich wirkt.
Es sollten für jeden Snapshot eindeutige Variationen erstellt werden. Zwar liegt das Ausmaß an Variation bei dir, die Änderungen sollten jedoch signifikant und nicht nur einfache Filter- oder Effektpegeländerungen sein. Wenn deine Snapshots alle wie grundlegende Variationen desselben Sounds klingen, solltest du die Zuordnungen deiner Performance-Steuerungen ändern, um sie flexibler und komplexer zu machen. Dies ermöglicht dir, interessantere und dynamischere Snapshots zu erstellen.
Klicke auf den Snapshot, den du verwenden willst.
Legt jeden der Performance-Steuerungen nach Bedarf fest.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle auf dem „Transform“-Pad und wähle dann „Store Current Snapshot“ aus dem Kontextmenü aus.
Hinweis: „Store Current Snapshot“ ist nur anwendbar, wenn „Update Snapshot“ im Einblendmenü „File“ des „Transform“-Pads deaktiviert ist, wenn das Auswahlfeld nicht direkt an einem „Transform“-Pad-Slot ausgerichtet ist oder wenn du die aktuellen Einstellungen in einem anderen „Transform“-Pad-Slot sichern willst.
Versuche, einen eindeutigen und beschreibenden Namen für jeden Snapshot festzulegen. Halte Dinge einfach und klar; wenn Snapshot 1 ein Bass und Snapshot 2 ein Pad ist und Snapshot 3 arpeggiert wird, sollte dies im Namen berücksichtigt werden. Wenn sich deine Variationen weniger leicht unterscheiden lassen, verwende einen Namen, der den Effekt des Sounds beschreibt.
Hinweis: Snapshot-Namen werden indiziert und als Textsuchergebnisse in der Übersicht angezeigt. Snapshot-Namen werden auch „Smart Controls“ übergeben.
Klicke auf den Snapshot, den du benennen oder umbenennen willst.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle auf dem „Transform“-Pad und wähle dann „Rename Current“ aus dem Kontextmenü aus.
Gib den Namen in das markierte Texteingabefeld ein und drücke die Eingabetaste.
Klicke auf den Snapshot, den du replizieren willst.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle auf dem „Transform“-Pad und wähle dann „Store Current Snapshot“ aus dem Kontextmenü aus.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle auf dem „Transform“-Pad und wähle dann „Store Snapshot“ > (Ziel-Snapshot) 1–8 aus dem Kontextmenü aus.
Der gespeicherte Snapshot wird in den Ziel-Snapshot repliziert. Wenn „All“ gewählt wird, sind anschließend alle acht Snapshots identisch.
Klicke auf den Snapshot, den du tauschen willst.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle auf dem „Transform“-Pad und wähle dann „Swap Current Snapshot“ aus dem Kontextmenü aus.
Wähle den Ziel-Snapshot 1–8 aus dem Untermenü aus.
Die Positionen der zwei Snapshots werden vertauscht.
Wähle einen MIDI-Notennamen wie C4 aus dem Einblendmenü „Octave“ aus.
Die ersten acht Noten der gewählten Oktave werden den Snapshots 1–8 zugewiesen.
Drücke eine der zugewiesenen Tasten auf deiner Steuerung, um den entsprechenden Snapshot auszuwählen.
Hinweis: Snapshots zugewiesene MIDI-Noten lösen keine Alchemy-Stimmen aus. Wähle „Off“ aus dem Menü „Octave“, damit Noten im gesamten Bereich der MIDI-Notennummern gespielt werden.
Bewege den Zeiger bei gedrückter Maustaste vertikal im Feld „Rate“, um das Tempo der Bewegung zwischen Snapshots festzulegen. Du kannst auch den Wert des Felds „Snap Vol“ anpassen, um anfängliche Pegel zwischen Snapshots festzulegen.